Die PlayStation (offizielle Abkürzung: PS, Codename: PSX, auch PS1 genannt) ist eine stationäre Spielkonsole des japanischen Unternehmens Sony, die am 3. Dezember 1994 erstmals in Japan verkauft und deren Herstellung nach zwölf Jahren Verkaufszeitraum, im Jahr 2006, endgültig eingestellt wurde. Die PlayStation ist die erste Spielkonsole der PlayStation-Marke. Mit Ken Kutaragi als Vorsitzendem der eigens dafür gegründeten Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment avancierte die PlayStation zu einer der erfolgreichsten Spielkonsolen aller Zeiten (102,5 Millionen verkaufte Exemplare weltweit) und stürzte im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Normale Ausführung (graues Gehäuse)
Die erste in Europa erschienene Version war SCPH-1002 in einem hellgrauen Gehäuse. Späteren Modellen mit dieser Gehäusebauform fehlen aus Kostengründen die Cinch-Anschlüsse, so dass der Ton nicht mehr separat abgegriffen werden konnte, sondern nur noch durch den A/V-Multi-Ausgang ausgegeben wurde. Beim Modell SCPH-9002 fehlt zudem die parallele Schnittstelle (Expansionport), sodass die Verwendung von Cheatmodulen unmöglich wurde. Gerüchte besagen, dass der Parallelport auch deswegen entfernt wurde, weil diverse Cheatmodule den sogenannten „Swap-Trick“ (Wechseltrick) erleichtern, der das Starten von kopierten CD-R-Spielen ohne Modchip erlaubt. Ab dem Modell SCPH-7502 wurde eine neue dunkelblaue Benutzeroberfläche für den MemoryCard-Manager und den CD-Spieler eingeführt, bei dem allerdings wiederum die Audio-Wiedergabeeffekte der Vorgänger entfernt wurden. Zusätzlich konnten ab diesem Modell Visualisierungen während der Musikwiedergabe angewählt werden.
Eine Eigenheit der SCPH-1002 war ein Konstruktionsfehler des Netzteils, welcher mit zunehmendem Alter der Konsole zu Überhitzung und damit zu Lesefehlern führte. Umgehen lässt sich der Fehler, indem man die Konsole kopfüber oder seitlich aufstellt.
PSone
Im Dezember 1994 erschien die erste PlayStation (PS) in Japan für ¥35.820 (damals ca. 573 DM – der Preis für einen Import lag bei bis zu 2800 DM), im September 1995 wurde sie in Europa eingeführt (Preis: 599 DM). Sie erfuhr über die Jahre mehrere kleine Redesigns, wobei hauptsächlich Anschlüsse wie z. B. die Cinch-Ausgänge eingespart wurden. Das Hauptdesign des Gerätes blieb jedoch unberührt. Erst im Jahr 2000 hatte Sony das Gerät optisch nochmals überarbeitet, was sich vor allem in der Größe widerspiegelte. Die in den Funktionen gleichwertige, aber deutlich zusammengeschrumpfte PlayStation wurde von diesem Zeitpunkt an PSone genannt. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Konsolen oft als PSone bezeichnet, um sie eindeutig von PS2-Spielen für die Nachfolge-Konsole PlayStation 2 unterscheiden zu können.
Augenscheinliche Unterschiede der PSone zur PS:
- kleiner
- leichter
- Farbe weiß (PS: grau)
- weißer DualShock-Controller
- Parallelport (z. B. für Mogelmodule) wurde entfernt
- keine Neustarttaste (Reset)
- externes Netzteil
Hardware
Technische Daten
Technische Daten der PlayStation. Diese gelten für die PlayStation (PS) und die etwas kleinere PlayStation One (PSone).
- CPU: 32-Bit MIPS RISC (R3000A custom), Taktfrequenz: 33,8688 MHz (30 MIPS Leistung)
- Arbeitsspeicher: 2 MB RAM
- ROM: 512 kB
- Grafik: PlayStation GPU, 1 MB Grafik RAM
- Farbtiefe: 4 Bit bis 24 Bit (16,7 Mio. Farben)
- Auflösung: 320 × 240 bis 640 × 480 (NTSC, interlaced) bzw. 512 × 384 (PAL) Pixel
- Texture Mapping und Flat- bzw. Gouraud Shading
- MDEC-Chip zum Hardware-Dekodieren von Filmen (zum Beispiel Full Motion Video)
- Sound: SPU ADPCM, 24 Kanäle, 512 kB Sound RAM, MIDI-Unterstützung
- Laufwerk: 2-fach CD-ROM Laufwerk, 32 kB Buffer, 660 MB Speicherplatz
- Europäische Modelle
- Bei dem PlayStation Modell SCPH-1002 wurde das Laufwerk KSM-440ACM verwendet.
- Bei den PlayStation Modellen SCPH-5502, SCPH-5552 und SCPH-7002 wurde das Laufwerk KSM-440ADM verwendet.
- Bei den PlayStation Modellen SCPH-7502 und SCPH-9002 wurde das Laufwerk KSM-440AEM verwendet.
- Bei der PSone, welche die Modellnummer SCPH-102 trägt, wurde das Laufwerk KSM-440BAM verwendet.
- Europäische Modelle
Schnittstellen
- 2× Controlleranschlüsse
- 2× Memory Card Steckplätze
- AV-Multi-Out (proprietärer Anschluss, über den Stereoton, Kompositvideo, S-Video sowie RGB-Signale ausgegeben werden)
- AV-Cinchausgänge für Stereoton und Kompositvideo (nur bei der SCPH-1002)
- S-Video Hosidenbuchse (nur bei Modellen für den japanischen Markt)
- Serielle I/O für Multiplayer (nicht bei der PSone)
- Parallel I/O für externe Module (z. B. sog. Mogelmodule z. B. „Xploder“, ist bei der letzten Version SCPH-9002 weggefallen)
Abmessungen
(Höhe × Breite × Tiefe)
- PS: 60 × 270 × 188 mm³
- PSone: 38 × 194 × 146 mm³ (ca. 35 % des Volumens der original PS)
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation 2 (offizielle Abkürzung: PS2) ist eine stationäre Spielkonsole, die von Sony Computer Entertainment am 4. März 2000 in Japan veröffentlicht wurde. Die PlayStation 2 ist die zweite Spielkonsole der PlayStation-Marke. Die Produktion wurde nach über 12 Jahren am 29. Dezember 2012 in Japan eingestellt. Die PlayStation 2 stand in direkter Konkurrenz zum Nintendo GameCube, der Sega Dreamcast und Microsofts Xbox.
Die PlayStation 2 belegt mit rund 157,68 Millionen verkauften Einheiten Platz 1 der meistverkauften Spielkonsolen.
Versionen
Die PlayStation 2 ist weitestgehend abwärtskompatibel zur PlayStation, Spiele der ersten PlayStation laufen bis auf wenige Ausnahmen auch auf der PlayStation 2. Zwei Optionen stehen zur Verfügung, um das Spielerlebnis mit den PS1-Spielen auf der PlayStation 2 zu verbessern: Die Ladezeiten können verkürzt werden und die bilineare Filterung der Texturen kann aktiviert werden. Beide Optionen sind nur optional implementiert, da es bei einigen Spielen zu Fehlern führen kann. Ebenfalls kompatibel sind die Steuergeräte, wohingegen die PS1-Speicherkarten zwar grundsätzlich kompatibel sind, jedoch nur für die Spielstandspeicherung von PS1-Spielen verwendet werden können und müssen.
Im Oktober 2001 kündigte Sony die European Automobile Color Collection an. Dabei handelte es sich um eine PlayStation 2 in fünf verschiedenen Farben (rot, gelb, blau, weiß und silber), die in einer Gesamtstückzahl von nur 2000 Stück pro Farbe produziert wurden. Von diesen 2000 Stück waren jeweils nur 666 Stück für den europäischen Handel bestimmt. 600 Modelle dieser Color Collection wurden für 50.000 Yen (453 Euro) verkauft, also 20.200 Yen (183 Euro) teurer als die herkömmliche PlayStation 2. Zusätzlich konnte man eines von 66 Sets erwerben, welches alle fünf Farbvarianten enthielt und für jeweils 250.000 Yen (2.267 Euro) verkauft wurde.
Als Erweiterungen sind ein Netzwerkadapter und eine DVD-Fernbedienung mit Infrarot-Empfänger, der einen Controllerstecker belegt, erhältlich. 2003 erschien EyeToy, eine USB-Kamera. Mit entsprechend modifizierten Treibern lässt sie sich auch an einen PC anschließen.
Mitte 2003 erschien die neue SCPH-500xx-Baureihe. Dieses Modell besitzt einen eingebauten Infrarotempfänger für die optional erhältliche Fernbedienung und einen neuen leiseren Lüfter, jedoch ist der FireWire-Anschluss weggefallen. Ab dieser Baureihe ist die PlayStation 2 auch in der Gehäusefarbe Satin Silver erhältlich.
Die PlayStation 2 verfügt auf der Rückseite über einen Schacht für eine Festplatte, die über den separat erhältlichen Netzwerkadapter verbunden wird. Das offizielle Festplatten-Kit von Sony wurde nur von wenigen Spielen unterstützt, jedoch wurde es mit Erscheinen der inoffiziell hergestellten Software „HDLoader / HDadvance“ möglich, seine PS2-Spiele auf eine normale PC-IDE-Festplatte zu sichern, die man in die Konsole einbauen muss, und so Spiele auch direkt ohne die DVD/CD abzuspielen. Allerdings sind aufgrund der Bauformen mancher Hersteller nicht alle Festplatten dafür geeignet. Inzwischen kann man Festplatten bis 2-TB intern nutzen. Die offizielle PS2-Festplatte ist in Europa nie erschienen und war nur in Japan und USA erhältlich. Sie bringt einen ähnlichen Nutzen wie eine Memory Card.
Am 21. September 2004 wurde eine neue PlayStation 2 mit der Modellbezeichnung SCPH-700xx vorgestellt (als Slim-Version bezeichnet). Sie ist über 70 % kleiner als die alte PlayStation 2, hat einen Toplader anstelle eines Frontladers und zudem den für die älteren PlayStation-2-Modelle separat erhältlichen Netzwerkadapter fest eingebaut. Mit dem serienmäßigen Netzwerkadapter sind jedoch die Unterstützung für IDE-Festplatten und der Festplattenschacht weggefallen, daher haben die Entwickler von „HDLoader“ bzw. „HDAdvance“ das Programm „USBeXtreme“ herausgebracht. Damit wird das Sichern und Laden von Spielen auf externe Festplatten über den USB-Port möglich. Aufgrund des alten USB 1.1-Standards gibt es keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer originalen CD/DVD mehr wie noch beim Laden von Spielen von einer eingebauten Festplatte. Zur Reduzierung der Wärmeentwicklung trägt das neue externe Netzteil bei. Dies verursachte jedoch bei bestimmten, zwischen August und Dezember 2004 hergestellten Modellen, Probleme und wurde in einer weltweiten Rückrufaktion ausgetauscht. Ein weiteres Problem ist, das ab dem Modell einige PS1 Thirdparty Memory Cards nicht mehr erkannt werden. Denn Sony hat den ~7,8V Pin deaktiviert und die Karten können nicht mehr mit Strom versorgt werden. Memory Cards von Sony und qualitativ hochwertigere Thirdparty Memory Cards nutzen den ~3V Pin zur Stromversorgung.
Ab der SCPH-750xx Serie wurde der PS1 Prozessor MIPS R3000A Custom durch einen PowerPC 405 Prozessor mit einem IOP Emulator „DECKARD“ ersetzt, um Produktionskosten einzusparen. Dadurch entstanden Kompatibilitätsprobleme mit PS1 und PS2 Spielen. Dass der EE und GS in einem einzelnen Chip zusammengefasst wurde, hatte nichts mit den Problemen zu tun. Es gab schon einige Boards in der SCPH-700xx Serie, bei dem diese auch zusammengefasst worden sind und die Kompatibilität nicht eingeschränkt war. Eine Liste der betroffenen Spiele findet man auf der japanischen PlayStation-Website. Diese listet allerdings nur die offiziell bestätigten Titel auf, es gibt auch noch andere Titel, die Probleme machen.
Eine weitere Version der PlayStation 2 trägt die Bezeichnung SCPH-770xx (V15 mit den Modellnummern SCPH-770xx a und SCPH-770xx b). Bei dieser Baureihe wurden der EE und GS ebenfalls zusammengefasst und ab 2006 mit einem überarbeiteten ASIC ausgeliefert, wodurch das Kompatibilitätsproblem des Vorgängers SCPH-750xx teilweise beseitigt wurde. Einige PS2-Spiele funktionieren immer noch nicht richtig, und die PS1-Kompatibilität ist genauso eingeschränkt wie auf dem SCPH-750xx-Modell, da die PS1-CPU weiterhin emuliert wird. Auch in späteren Modellen wie SCPH-790xx und SCPH-900xx sind die Probleme immer noch vorhanden.[
Beim SCPH-790xx-Modell wurden äußerlich neben der Reduzierung des Gewichtes um 300 g keine weiteren Änderungen durchgeführt. Intern wurde das Gerät jedoch deutlich überarbeitet. So wurde zwar der GraphicsSynthesizer wieder als separater Chip realisiert, dafür jedoch zahlreiche andere Komponenten mit der EmotionEngine vereint: RDRAM, IOP, IOP-RAM, SPU2 und SPU2-RAM. Dies führte zu einer deutlich weniger komplexen Hauptplatine und entsprechend geringeren Herstellungskosten.
In Japan erschien am 22. November 2007 ein weiteres PS2-Modell (SCPH-900xx). Diese Version entspricht technisch weitgehend dem SCPH-790xx-Modell, jedoch ist das Netzteil im Gerät integriert. Außerdem wurde das Gehäusedesign überarbeitet. Das Gerät war in drei Farben (schwarz, weiß, silber) erhältlich.
Neben den normalen und der European Automobile Color Collection-Version erschienen noch weitere Sonderausgaben der Konsole.
Technische Daten
- CPU: 294,912 MHz erweiterter MIPS R5900 („EmotionEngine“) (erweitert durch 2 Vektoreinheiten)
- Leistung: 6,2 GFlops
- GPU: „GraphicsSynthesizer“ getaktet mit 147 MHz
- Speicher: 32 MB RDRAM; 4 MB Embedded Video-RAM, 2 MB Sound-RAM
- IOP (Bis SCPH-700XX): MIPS R3000A Custom (32 Bit) 37,5 MHz (die CPU der PlayStation, dient zur Emulation von PS1 Spielen und taktet auf 33,8 MHz herunter)
- IOP (Ab SCPH-750XX): DECKARD IOP Emulator mit 2 MB via IBM PowerPC 405 (PS1 Spiele werden per Software emuliert – PlayStation Treiber 2.00)
- Polygonleistung: 66 M/s (gouraud-schattierte Polygone)
- Texturen pro Renderpass: 1
- Pixelfüllrate ohne Texturen: 2,4 G/s
- Pixelfüllrate bei 1 Textur: 1,2 G/s
- Pixelfüllrate bei 2 Texturen: 0,6 G/s
Audio
- 48 Audiokanäle mit 3D-Surround-Sound
- Ausgabefrequenz: Bis zu 48 kHz (DAT-Qualität)
- Dolby-Digital-5.1-Sound-Unterstützung
- DTS-Unterstützung
Speichermedien
- ca. 4×DVD-ROM / ca. 24×CD-ROM
- Memory Card (8 MB von Sony, bis zu 256 MB von Fremdherstellern)
Schnittstellen
- 2 Controllerports (für DualShock 2 und DualShock 1)
- Digitaler optischer Ausgang S/PDIF
- 2 USB-1.1-Ports
- AV-Multiout Anschluss (YUV/Komponenten, RGB/SCART, Composite Video)
- Infrarotempfänger (erst ab SCPH-500xx integriert, davor gesondert erhältlich und über Controllerport anschließbar)
- PCMCIA (nur erstes japanisches Modell, für externe Festplatte)
- FireWire (fehlt ab SCPH-500xx)
- Schacht für 3,5″-Festplatte (fehlt ab SCPH-700xx)
- Schacht für Netzwerkadapter (fehlt ab SCPH-700xx, da integriert)
Abmessungen
Höhe × Breite × Tiefe:
- 79 mm × 303 mm × 183 mm (erste Baureihen)
- 28 mm × 230 mm × 152 mm (Slim-Version, weniger als 23 % des Volumens der ersten Baureihen)
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation 3 (offizielle Abkürzung: PS3) ist eine stationäre Spielkonsole, welche von Sony Computer Entertainment im Mai 2005 erstmals auf der Spielmesse E3 in Los Angeles als offizieller Nachfolger der PlayStation 2 vorgestellt wurde.
Der Verkaufsstart der PlayStation 3 war in Japan am 11. November 2006, in Nordamerika am 17. November 2006 und in Europa am 23. März 2007. Die Playstation 3 stand in direkter Konkurrenz zu Nintendos Wii und der Xbox 360 von Microsoft.
Neben ihrer Funktion als Videospiel-Plattform ist die PS3 auch in der Lage, Audio-CDs, DVDs und Blu-ray Discs wiederzugeben. Weitere Musik-, Bild- und Videodateien unterschiedlicher Formate können von der internen Festplatte, einem externen Medium oder mittels eines DLNA-kompatiblen Medienservers über die Netzwerkanschlüsse wiedergegeben und kopiert werden.
Im September 2009 wurde eine leicht überarbeitete Slim-Version der PlayStation 3 veröffentlicht, welche leichter, dünner und günstiger als die ursprüngliche Version war. Eine Super Slim-Variante, abermals ein optisch und technisch überarbeitetes Modell der PlayStation 3, wurde im September 2012 veröffentlicht.
Die PlayStation 3 hatte zu Beginn einen vergleichsweise schwierigen Verkaufsstart. Spätestens ab der Einführung des Slim-Modells im Jahr 2009 stiegen jedoch die Verkäufe. Bis zum 31. März 2017 wurden weltweit etwa 87,4 Millionen Exemplare der PS3 verkauft, was in etwa den Verkaufszahlen der Xbox 360 entspricht. Nachdem Sony Interactive Entertainment im Oktober 2016 bereits den Verkauf der PlayStation 3 offiziell in den USA einstellte, wurde letztlich auch in Japan am 29. Mai 2017 die Produktion der Konsole beendet.
Der Nachfolger, die PlayStation 4, wurde im Februar 2013 vorgestellt und in Europa am 29. November 2013 veröffentlicht.
Seit der offiziellen Vorstellung im Jahr 2006 erschienen verschiedene Varianten der PlayStation 3. Die aktuellste Variante ist die PlayStation 3 Super Slim. Sie unterscheidet sich vor allem durch ein kleineres Gehäuse von den älteren Versionen, die nicht weiter hergestellt werden (für alle Unterschiede, siehe Abschnitt Modellübersicht).
Die PlayStation 3 Slim kostet seit ihrer Markteinführung im September 2009 offiziell 299 € (299,99 US-$, 29.980 ¥). Sie wird mit einem DualShock-3-Controller und einer 120-GB-Festplatte ausgeliefert. Die Festplatte kann gegen eine handelsübliche 2,5-Zoll-S-ATA-Festplatte ausgetauscht werden; ein spezielles Sony-Produkt ist nicht notwendig.
Das Bildsignal der PlayStation kann digital über einen HDMI-Anschluss (Version 1.3) ausgegeben werden. Analog gibt die Konsole das Signal als Composite Video, S-Video oder Component Video aus, teilweise wird hierzu ein mitgelieferter Adapterstecker benötigt. Der Ton wird wahlweise per HDMI oder per optischem Digitalausgang ausgegeben. Die Konsole kann zudem ab Firmware Version 3.50 einige Inhalte (über HDMI) in stereoskopischem 3D wiedergeben. Dazu gehören 3D-Spiele und einige Filme auf Blu-Ray Disc. Für eine 3D-Wiedergabe ist jedoch ein 3D-fähiges TV-Gerät notwendig.
Hardware
Die Systemhardware der PlayStation 3 basiert auf einem von Sony Open-Platform genannten Konzept, das aus Unternehmenssicht den Zugang zu Systemkomponenten im Vergleich zu den Vorgängermodellen vereinfachen soll. Die Festplatte kann vom Benutzer ähnlich wie bei einem Notebook aufgerüstet werden. Mittlerweile ist es durch Fremdzubehör möglich, über ein SATA-Kabel bis zu 750 GB große 3,5-Zoll-Festplatten zu betreiben. Spezielle Platinen ermöglichen es, zwischen externen Festplatten und der internen 2,5-Zoll-Festplatte umzuschalten, und bieten USB-2.0-Unterstützung, um Daten von und zu diesem Laufwerk zu kopieren.
Technische Spezifikationen
Der Cell-Broadband-Engine-Prozessor der PlayStation 3 erreicht eine theoretische Rechenleistung von 230,4 Giga-FLOPS, was rein rechnerisch die Rechenkapazität der von Microsoft entwickelten Xbox 360 um mehr als das Doppelte übertrifft. Die tatsächliche Nutzleistung hängt stark von der Anwendung und dem Optimierungsaufwand ab. In der Paradedisziplin, Matrizenmultiplikation mit einfacher Genauigkeit, erreichen acht Synergistic Processing Units tatsächlich etwa 201 GFLOPS bei einer theoretischen Spitze von 204,8 GFLOPS. Unter doppelter Genauigkeit jedoch reduziert sich die Performance um den Faktor 14 auf etwa 15 GFLOPS. Vergleicht man die Ergebnisse des LINPACK-Benchmarks bei doppelter Genauigkeit, liegt der Cell mit 14,63 GFLOPS etwa gleichauf mit einem auf 3,6 GHz getakteten Intel Pentium 4. Der Leistungseinbruch lässt sich durch die fehlende Unterstützung der SPEs für Berechnungen in doppelter Genauigkeit erklären. Bei entsprechender Optimierung kann die Performance des Cell jedoch auf bis zu 100 GFLOPS (Double Precision) unter LINPACK gesteigert werden.
Bei einem Test unter Linux wurde der PS3-Cell gegen einen Core 2 Duo mit 2,4 GHz verglichen. Die Open-Source-Bibliothek „OpenCV“, die zum Test verwendet wurde, stammte dabei aus der Entwicklung der Intel Corporation. Das Ergebnis waren bis zu 27-mal schnellere Berechnungen mit dem Cell gegenüber der 2,4 GHz schnellen Doppelkern-CPU von Intel.
Unter einem Video-Transkodierungs-Tool von Fixstars erreicht der Prozessor eine Leistung von 29 FPS. Damit liegt der Cell-Prozessor deutlich vor Intels Core i7 965 XE mit rund 18 fps und etwa gleichauf mit einer Nvidia Geforce GTX-285 in Kombination mit dem CUDA-Encoder Badaboom.
Prozessor
- Cell Broadband Engine Prozessor, bestehend aus:
- einem Power Processor Element (PPE, General Purpose CPU)
- sieben aktiven Synergistic Processing Elements (SPE, Stream Processing)
- einem Element Interconnect Bus (EIB, verbindet SPEs, PPE, Memory Controller und I/O-Controller untereinander)
- PPE:
- PowerPC-970-kompatibler Kern
- zweifach SMT
- Taktrate: 3,2 GHz
- L1-Cache: 32 KB Instruktionen, 32 KB Daten
- 512 KB L2-Cache
- Eine VMX-Einheit
- Jedes SPE verfügt über:
- Synergistic Processing Unit (SPU): RISC-Kern mit 128 Bit SIMD-Architektur
- 128 × 128 Bit Register-File
- 256 KB lokaler Speicher (local store)
- Memory Flow Controller (MFC), bestehend aus DMA-Controller, MMU und Bus-Interface
- 4 Berechnungen parallel (insgesamt 24 Berechnungen parallel bei 6 aktiven SPEs)
Eine der insgesamt acht SPEs ist deaktiviert, um die Produktionsausbeute zu erhöhen. Eine der SPEs läuft in einem speziellen Modus unter Kontrolle des Hypervisors. Für Spiele bzw. Linux stehen daher noch sechs SPEs zur freien Verfügung.
Grafikprozessor
- Nvidia RSX („Reality Synthesizer“) mit 500 MHz
- Basierend auf Nvidias GeForce 7800 GTX (NV47)
- Vielseitig programmierbare Parallel-Floating-Point-Shader-Pipelines
- Unterstützt S3 Texture Compression (DXT1-5)
- Shader-Modell-3.0-kompatibel, basierend auf CG Shader Language von Nvidia
- 24 Pixel-Shader Pipelines (5 Operationen pro Takt pro Pipeline)
- 8 Vertex-Shader Pipelines (2 Operationen pro Takt pro Pipeline)
- Theoretisch bis zu 192 GFLOP pro Sekunde
(Pipeline gilt als anfällig für Stalls bei Texturzugriffen) - 128 Bit Pixel-Precision (32 Bit pro RGBA-Kanal) (theoretisch, eventuell zu wenig Speicherbandbreite)
- Multisample-Kantenglättung ist in Kombination mit Framebuffer-Setups wie LogLUV oder RGBM (meist verwendet für HDRR) ausführbar
- 300,4 Millionen Transistoren (in 90 nm gefertigt; seit 2008 in 65 nm und seit 2010 in 45 nm)
- 128 Bit breiter Bus zum lokalen Speicher
- Zugriff auf sowohl Grafik- als auch Hauptspeicher (insgesamt 512 MB RAM)
Ursprünglich sollte ein zweiter Cell-Prozessor für Grafikberechnungen zum Einsatz kommen. Im Laufe der Entwicklung entschied sich Sony jedoch für einen dedizierten Grafikprozessor des Unternehmens Nvidia. Um die Chipausbeute unter 90 nm zu erhöhen, wurden 4 der 28 ALU-Pipelines deaktiviert, zudem sind nur 8 von 16 Render Output Units aktiv. Der Reality Synthesizer gilt allgemein als weniger leistungsstark als der Grafikprozessor der Xbox 360.
Random-Access Memory
- 256 MB XDR-DRAM Arbeitsspeicher mit 400 MHz und 25,6 GByte/s Bandbreite
- 256 MB GDDR3-VRAM Grafikspeicher mit 650 MHz und 20,8 GByte/s Bandbreite
Das Betriebssystem reservierte ursprünglich 120 MB RAM. Mit späteren Firmwareupdates reduzierte Sony das OS-Footprint kontinuierlich auf 50 MB (Stand: Februar 2010).
| Prozessor | Arbeitsspeicher | Grafikspeicher |
|---|---|---|
| Cell (Lesen) | 25,6 GByte/s | 16 MB/s |
| Cell (Schreiben) | 25,6 GByte/s | 4 GByte/s |
| RSX (Lesen) | 20 GByte/s | 20,8 GByte/s |
| RSX (Schreiben) | 15 GByte/s | 20,8 GByte/s |
Abspielmedien und -geschwindigkeiten
- 2× Blu-ray Disc: PlayStation-3-BD-ROM, BD-Video (BD-ROM, BD-R, BD-RE)
- 8× DVD: PlayStation-2-DVD-ROM (nur die ersten Modelle), PlayStation3-DVD-ROM, DVD-Video (DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW)
- 24× CD: PlayStation-1-CD-ROM, PlayStation-2-CD-ROM, CD-DA, CD-R, CD-RW, DualDisc, SACD und SACD HD (nicht bei der Europa-40-GB-Version)
Schnittstellen
- 2× (4× nur beim 60-GB-Modell sowie beim amerikanischen 80-GB-MGS4-Modell) USB 2.0 an der Frontseite
- 1× Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T)
- 1× W-LAN (IEEE 802.11b/g, nicht beim amerikanischen 20-GB-Modell)
- Kartenleser für Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo, SD- und CompactFlash-Karten (nur beim 60-GB-Modell sowie beim amerikanischen 80-GB-MGS4-Modell)
- Bluetooth 2.0 (EDR)
- Bild- und Sound-Ausgänge
- AV MULTI OUT
- SCART mit RGB oder YPbPr (576i, 480i)
- Composite Video (576i, 480i)
- S-Video (576i, 480i)
- Component Video (576i, 480i, 576p, 480p, 720p, 1080i, 1080p)
- HDMI 1.3 Ausgang (576p, 480p, 720p, 1080i, 1080p)
- optischer Digitalausgang
- AV MULTI OUT
Audiospezifikationen
- Dolby Digital
- Plus
- 5.1 Kanäle
- DTS 5.1 Kanäle (ab FW 2.30)
- LPCM 7.1 Kanäle
- AAC
Der Sound ist wahlweise in 2.0, 5.1 und 7.1 übertragbar. Dies ist jedoch von der Ausgabeart abhängig. So ist über den AV MULTI OUT (SCART) nur möglich 2.0-Sound auszugeben. Über den optischen Digitalausgang ist die Ausgabe in 2.0- und 5.1 Sound möglich. Die Ausgabe von 7.1-Sound ist nur über den HDMI-Ausgang möglich. Jedoch muss das Sound-System lineares PCM für 7.1 unterstützen. Ansonsten wird der Sound höchstens in 5.1 ausgegeben. Die Ausgabe in DTS-HD ist erst seit der Firmware-Version 2.30 möglich.
Gehäuseabmessungen und Stromverbrauch
Die Konsole weist mehrere Belüftungsöffnungen, einen einzelnen großen Lüfter und Heatpipes auf. Sie wiegt etwa 5 kg. Ihre Außenabmessungen betragen (Höhe × Breite × Tiefe) 98 mm × 325 mm × 274 mm. Das Netzteil ist in das System integriert und verwendet einen dreipoligen IEC-Gerätestecker an der Basis des Gehäuses, die Slim- und Super-Slim-Modelle verwenden aufgrund der geringeren Leistungsaufnahme einen zweipoligen Kleingerätestecker der IEC-60320-C7-Norm. Alle aktuellen PS3-Netzteile sind als weltweit verwendbare Universalnetzteile (100–240 V/50–60 Hz) ausgelegt. Die außen angebrachten Kennzeichnungen beziehen sich lediglich auf die jeweilige Marketing-Region.
Die Leistungsaufnahme der ersten Konsolengenerationen liegt nach Angaben von Sony im Betrieb bei 150–200 Watt. Als maximale Leistungsaufnahme wird 380 Watt angegeben. Messungen zeigen einen realen Stromverbrauch von 1,0 Watt im Standby, 179,0 Watt im Idle-Zustand und 203,0 Watt im Betrieb.
Durch den Shrink des Cell-Prozessors von 90 nm auf 65 nm wurde die Leistungsaufnahme auf ca. 135 W gesenkt. Weitere Einsparungen im Verbrauch gibt es bei der PS3-Slim-Version (seit September 2009): 79–103 W im Betrieb und 0,5 W im Standby. Eine weitere Überarbeitung des Modells Anfang 2010 (intern „CECH-2100A“) mit 40-nm-Technik verbraucht noch 78–83 W.
Das Gewicht der Slim-Version beträgt 3,2 kg und die Abmessungen betragen (Höhe × Breite × Tiefe) 65 mm × 290 mm × 290 mm.
Das Gewicht der Super-Slim-Version (CECH-4000-Serie) beträgt 2,1 kg und die Abmessungen betragen (Höhe × Breite × Tiefe) 60 mm × 290 mm × 230 mm.
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation 4 (offizielle Abkürzung: PS4) ist eine stationäre Spielkonsole von Sony Interactive Entertainment LLC (bis April 2016: Sony Computer Entertainment Inc.). Sie wurde als Nachfolger der PlayStation 3 am 20. Februar 2013 auf einer Pressekonferenz von Sony vorgestellt. Die Markteinführung erfolgte am 15. November 2013 in Nordamerika und am 29. November 2013 in Europa, Südamerika und Australien. Die PlayStation 4 steht in direkter Konkurrenz zu Microsofts Xbox One sowie Nintendos Wii U und Nintendo Switch. Die PlayStation 4 ist die insgesamt sechste Spielkonsole der Marke PlayStation, ausgenommen Hardware-Revisionen.
PlayStation 4 Slim
Am 15. September 2016 wurde die PlayStation 4 Slim (PS4 Slim) in Europa mit der Modellbezeichnung CUH-2xxx eingeführt. Das Gerät ist von den Abmessungen kleiner als die ursprüngliche, 2013 auf den Markt gebrachte PlayStation 4 (ca. 265 × 39 × 288 mm statt ca. 275 × 53 × 305 mm) und wiegt mit 2,1 kg deutlich weniger als die Standard-Version der PS4. Die PS4 Slim weist außerdem mit 165 Watt eine deutlich geringere Leistungsaufnahme auf, die aus der Umstellung der in AMD-Jaguar-Prozessorarchitektur ausgeführten CPU vom 28- zum 16-Nanometer-Fertigungsprozess resultiert. Hinzugekommen ist mit dem neuen Modell die Unterstützung des 5-GHz-WLAN-Bandes, weggefallen sind der Toslink SPDIF-Audio-Ausgang sowie die lange LED-Leuchtleiste, der Betriebszustand wird nun über eine (mehrfarbig) beleuchtete Power-Taste angezeigt. Die PS4 Slim kostete zur Markteinführung 299,99 Euro.
PlayStation 4 Pro
Am 10. Juni 2016 kündigte Andrew House, Präsident und Geschäftsführer von Sony Interactive Entertainment, in der Financial Times erstmals eine leistungsstärkere Weiterentwicklung der PlayStation 4 an. Zuvor hatte es bereits Gerüchte über eine neue, mit mehr CPU- und GPU-Leistung ausgestattete, aber softwarekompatible Modellvariante namens PlayStation 4 Neo gegeben, die erstmals in der Lage sein solle, bereits bestehende Spiele in UHD-Auflösung auszugeben (die PlayStation 4 unterstützt bereits UHD-Auflösung für die Ausgabe von Bildern und Videostreams, verfügt jedoch laut Sony nicht über genug Rechenleistung für die ansprechende Ausgabe von Spielen in UHD). Die PlayStation 4 Pro (PS4 Pro) verfügt wie bereits die PS4 und PS4 Slim über 8 GB RAM des Typs GDDR5 und 256 MB des langsameren Typs DDR3, dieser wurde jedoch um weitere 768 MB erweitert, sodass der PS4 Pro nun insgesamt 1 GB DDR3-RAM für Hintergrundanwendungen zur Verfügung stehen, was unter anderem dafür sorgt, dass Hintergrundanwendungen und Texturen in Spielen schneller laden.Als Zielgruppe nannte House sogenannte „Hardcore-Gamer“ mit sehr hohen Ansprüchen an die Grafik. Anders als die Konkurrenzkonsolen von Microsoft namens Xbox One S und Xbox One X, bietet die PS4 Pro jedoch kein UHD-fähiges Blu-Ray-Laufwerk. Die neue Variante der PlayStation 4 bezeichnete House in einem weiteren Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian vom 15. Juni 2016 auch als Highend-Version einer PlayStation 4, die das weiterhin erhältliche, günstigere Basismodell nicht ersetzen, sondern die Produktpalette des Konzerns erweitern solle – nicht zuletzt, um die erwähnten Hardcore-Gamer von einem Wechsel auf einen spieletauglichen Computer abzuhalten.
Am 7. September 2016 stellte Sony die Weiterentwicklung unter dem Namen PlayStation 4 Pro mit der Modellnummer CUH-70xx offiziell vor. Mit einer auf 2,1 GHz getakteten, sprich einer um 0,5 GHz schnelleren APU sowie 18 zusätzlichen, also insgesamt 36 Grafikprozessorkernen wartet die PlayStation 4 Pro sowohl mit mehr Rechenleistung als auch besseren Grafikfähigkeiten auf als die ursprüngliche PlayStation 4. Die Rechenleistung der PlayStation 4 Pro ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen PS4 und PS4 Slim von 1,84 auf 4,198 TeraFLOP/s auf mehr als das Doppelte gestiegen. Dadurch wird unter anderem die Ausgabe von via Online-Update speziell angepassten PlayStation-4-Spielen in – je nach Spiel – hochskalierter oder nativer UHD-Auflösung ermöglicht. PS4-Pro-Nutzer profitieren je nachdem, ob das jeweilige Spiel für die neue Konsole angepasst wurde, von höheren Sichtweiten, stabileren Bildraten, Kantenglättung und/oder weiteren visuellen Features. Die PlayStation 4 Pro ist ca. 295 mm × 55 mm × 327 mm groß, wiegt rund 3,3 kg und weist eine Leistungsaufnahme von ca. 310 Watt im Spielbetrieb auf. Sie wird, anders als die PS4 und PS4 Slim, über ein Kaltgerätekabel mit Strom versorgt. Am 10. November 2016 wurde die PlayStation 4 Pro mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399,99 Euro auf den Markt gebracht.
Hardware
Technische Spezifikationen
Die Hardware wurde von AMD in Kooperation mit Sony als Accelerated Processing Unit (APU) realisiert. Der Haupt- (CPU) und Grafikprozessor (GPU) sind auf einem gemeinsamen Die vereinigt. AMD beschreibt die Hardware als „semi-custom“ und sah in der PS4 die leistungsfähigste APU, die von dem Unternehmen bis dahin entwickelt worden war.
Die Grafikeinheit besteht aus 18 (bei der PS4 Pro 36) Rechengruppen, den sogenannten Compute Units. Deren 1,84 (bei der PS4 Pro 4,198) TFLOPSRechenleistung kann frei für Grafik-, Simulationsaufgaben oder eine Mischung der beiden verwendet werden. Bei der PlayStation 4 sind insgesamt 20 Compute Units verbaut, zwei davon sind allerdings zur höheren Chipausbeute deaktiviert. Die GPU taktet mit 800 MHz (bei der PS4 Pro 911 MHz) und basiert auf einem „DirectX 11.2+ Feature Set“, welches um diverse Custom-Features erweitert wurde. Die Modifikationen erweitern den Befehlssatz um spezielle Intrinsics und verbessern insbesondere die Verwendung des Grafikprozessors für General-Purpose-Anwendungen (GPGPU). So wurde unter anderem die Anzahl von Compute-Befehlen unter GCN von zwei auf 64 erhöht.
Der Hauptprozessor basiert auf AMDs Jaguar-Reihe mit 1,6 (bei der PS4 Pro 2,1) GHz Taktrate in einer Ausführung als Acht-Kern-Prozessor. Diese sind in zwei Vier-Kern-Gruppen aufgeteilt, welche sich jeweils 2 MiB L2-Cache teilen. Jedem Kern steht weiterhin ein eigener 32 KiB L1-I-Cache und -D-Cache zur Verfügung. Neben dem Einsatz von 128-Bit-ALUs sowie mehreren Leveln an Sprungvorhersagen zeichnet sich der Prozessor vorwiegend durch die Verwendung einer x86-Architektur mit 64-Bit-Erweiterung aus. Diese löst die auf der Konsole bisher verwendeten RISC-Architekturen wie IBM Power ab. Für Spiele standen zunächst sechs der acht Kerne zur Verfügung, die restlichen Prozessoren wurden von dem Betriebssystem reserviert. Ende November 2015 wurde bekannt, dass Sony seit kurzem den Entwicklern auch die Möglichkeit bietet, den siebten Prozessorkern für Spiele zu verwenden.
Zusätzlich verfügt die PS4 über eine Reihe dedizierter Chips für Installationen, Daten-Uploads und -Downloads im Hintergrund oder im Sleep-Modus, sowie zur Aufnahme von Gameplayvideos. Darunter befindet sich ebenfalls ein Audioprozessor basierend auf AMDs TrueAudio-Technologie, der eigenständig die De- und Kompression verschiedener Soundformate übernehmen kann. Haupt- und Grafikprozessor werden für diese Aufgaben nicht beansprucht und somit entlastet.
Zum Einsatz kommen 8 GByte Arbeitsspeicher des Typs GDDR5 mit 176 (bei der PlayStation 4 Pro 218) GByte/s Bandbreite. Der Speicherzugriff erfolgt über einen 256 Bit breiten Bus bei einer effektiven Taktrate von 5,5 GHz. CPU und GPU schreiben Daten in einen gemeinsamen Adressbereich und können diesen vollständig auslesen (hUMA). Kopiervorgänge zwischen beiden Einheiten, wie in einem konventionellen System mit getrennten Speicherpartitionen, entfallen. Darüber hinaus befinden sich auf der Hauptplatine 256 MB DDR3-RAM sowie 32 MB Flash-Speicher für den Low-Power-Prozessor für Netzwerk-Aufgaben. Die PlayStation 4 Pro verfügt zusätzlich über 1 GB DDR3-Arbeitsspeicher, welcher für die Zwischenspeicherung von App-Daten verwendet wird. Das erlaubt Spielen auf der PlayStation 4 Pro 512 MB mehr Speicher des 8-GB-Hauptspeichers zu verwenden (insgesamt 5,5 GB).
Die PlayStation 4 und 4 Slim haben zwei USB-3.0-Anschlüsse, die PlayStation 4 Pro hat drei USB-3.1-Anschlüsse.
Bildausgabe
Die PlayStation 4 unterstützt eine Auflösung von bis zu 3840×2160 Pixeln (4K Ultra HD). Diese Auflösung kam bis zur Playstation 4 Pro allerdings nur bei Bildern und Videos zum Einsatz. Bis dahin reichte die Leistung der Konsole dafür bei Spielen laut Shuhei Yoshida nicht aus.
Abspielmedien und Geschwindigkeiten
- 6× Blu-ray Disc (nur auslesen) mit 27 MByte/s (maximal 50 GB Dual-Layer)
- 8× DVD-ROM mit 11 MByte/s
Schnittstellen
I/O
- Super-Speed USB (2 x USB 3.0 (PS4 und 4 Slim), 3 x USB 3.1 (Pro))
- AUX (für die Kamera)
Kommunikation
- Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T)
- IEEE 802.11 b/g/n
- Bluetooth 2.1 (Enhanced Data Rate)
-
AV Ausgang
- HDMI
- Toslink SPDIF (Audio)
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation 5 (offizielle Abkürzung: PS5) ist eine zur Marke PlayStation gehörende stationäre Spielkonsole des japanischen Konzerns Sony, welche am 19. November 2020 auf den europäischen Markt gekommen ist. Sie ist der Nachfolger der PlayStation 4, zu der eine Abwärtskompatibilität besteht, und steht in Konkurrenz zu Microsofts Konsole Xbox Series sowie Nintendos Switch. Bis Ende Mai 2022 wurden weltweit über 20 Millionen Exemplare verkauft.
Technische Spezifikationen
Hardware
Ähnlich wie die konkurrierende Konsole Xbox Series X von Microsoft, setzt auch Sony bei der Entwicklung ihrer neuen Konsole beim Hauptprozessor auf AMDs Ryzen-Produktreihe mit der Zen-2-Mikroarchitektur und beim Grafikprozessor auf AMDs RDNA-2-Architektur, die hardwarebeschleunigtes Raytracing unterstützt. Die PlayStation 5 verwendet eine Solid-State-Drive (SSD) als Datenspeicher, durch die die Ladezeiten gegenüber dem Vorgängermodell erheblich reduziert werden. Die PlayStation 5 verfügt über ein Laufwerk für auf optischen Datenträgern erhältliche Spiele mit einem Fassungsvermögen von 100 GB, das zudem als 4K-fähiger Blu-ray-Player dient. Ebenso können Spiele auch durch einen Download über das Internet installiert werden. Nach Angaben von Sony verbraucht die PlayStation 5 auch weniger Strom als ihr Vorgänger und ist leiser. Weiterhin will die Konsole durch ein 3D-Soundsystem Raumklang in den Spielen besser abbilden können. Da Sony verschiedene Lüftermodelle in die PlayStation 5 verbaut, kann die Lautstärke bei Betrieb von Konsole zu Konsole leicht variieren.
Übersichtstabelle der verbauten Hardware:
| Hardwarekomponente | In der PS5 |
|---|---|
| Prozessor | 8 Kerne der Zen-2-Cores-Reihe mit variabler Frequenz bis zu 3,5 GHz |
| Grafikkarte | bis zu 10,28 TFLOPS, 36 Compute Units auf 2,23 GHz auf der RDNA-2-Grafikkarte, hardwarebeschleunigtes Raytracing |
| Arbeitsspeicher | 16 GB GDDR6 /256-bit |
| max. Speicher-Bandbreite | 448 GB/s |
| Interner Speicher | 825 GB SSD (davon ca. 667 GB nutzbar) |
| IO-Throughput | 5,5 GB/s (Raw), Typical 8–9 GB/s (Compressed) |
| Erweiterbarer Speicherplatz | M.2-NVMe-SSD |
| Externer Speicher | USB-HDD |
| Optisches Laufwerk | Ultra HD Blu-ray |
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation Portable (offizielle Abkürzung: PSP; zu deutsch etwa tragbare PlayStation) ist die erste Handheld-Konsole der PlayStation-Marke von Sony Computer Entertainment (heute Sony Interactive Entertainment). Mit der PlayStation Portable ist es möglich, Videospiele zu spielen, Fotos und Filme zu betrachten, Musik zu hören oder im Internet zu surfen. Spiele sind in der Regel auf Universal Media Discs (UMD) gespeichert oder werden im PlayStation Store digital bereitgestellt. Als Spiele-Handheld steht die PSP in direkter Konkurrenz zum Nintendo DS und zu den iOS-Geräten von Apple. Die PSP ähnelt im Aufbau einem DualShock-Controller, allerdings ist sie mit einem Bildschirm ausgestattet. Aktuelle Versionen sind die PSP-3000 sowie die neuere, ohne UMD-Laufwerk auskommende PSP Go.
Modelle
PSP-1000
Am 12. Dezember 2004 erschien dieser Handheld in Japan mit einem Einführungspreis von 20.000 Yen (ca. 162 Euro) für das Standard-Pack und 25.000 Yen (ca. 200 Euro) für das Value-Pack. Das Value-Pack enthielt neben der eigentlichen PSP weiteres Zubehör: eine Tasche, einen Memory Stick (32 MB), einen Tragegurt bzw. ein Schlüsselband für Vorbesteller, Kopfhörer mit Fernbedienung, eine Demo-UMD (Universal Media Disc) und ein Reinigungstuch. Ab dem 24. März 2005 wurde der Handheld in den USA verkauft, allerdings nur im Value-Pack für 249 US-Dollar (ca. 210 Euro, Preis ohne Steuern).
Seit dem 1. September 2005 ist das Gerät in Europa erhältlich, in Deutschland zu einem Einführungspreis von ca. 249 Euro für das Value-Pack. Wurde das Gerät auf der offiziellen europäischen PSP-Website registriert, erhielt man zunächst als kostenlose Beigabe den Film Spider-Man 2 auf UMD. Jedoch wurde auch eine UMD-Tasche (für fünf UMDs) und manchmal ein Schlüsselband statt Spider-Man 2 ausgeliefert.
PSP-2000 (PSP Slim & Lite)
Auf der E3 2007 zeigte Sony eine überarbeitete PlayStation Portable. Sie wurde am 7. September 2007 unter dem Namen PlayStation Portable Slim & Lite veröffentlicht.
Technische Änderungen gegenüber der PSP-1000:
- um 19 Prozent flacher geworden
- um 91 g bzw. 33 Prozent leichter geworden
- UMD-Cache
- verbessertes UMD-Laufwerk
- die Möglichkeit, die PSP per USB-Kabel aufzuladen
- 64 MB Arbeitsspeicher, gegenüber der PSP-1000 wurde dieser somit verdoppelt. Dies ermöglicht unter anderem kürzere Ladezeiten in Spielen und schnelleres Laden von Videos und großen Internetseiten.
- Neuer Video-Ausgang, um Fotos oder Videos am TV-Gerät zu betrachten, mit einem TV-Gerät mit Progressive Scan und einem Spezialkabel kann der Bildschirminhalt auch während des Spielens auf dem TV-Gerät ausgegeben werden.
PSP-3000 (PSP Slim & Lite)
Auf der Leipziger Games Convention im August 2008 kündigte Sony an, bis Ende 2008 eine überarbeitete Version der PSP Slim & Lite auf den Markt zu bringen. Die äußeren Abmessungen und das Erscheinungsbild sind bis auf das Design dreier Knöpfe und dem dünner gewordenen silbernen Metallring an der Rückseite der PSP unverändert geblieben. Am 15. Oktober 2008 ist die PSP-3000 erschienen. Kurz nach dem Erscheinen gab es Berichte, dass auf dem neuen Display die nun horizontalen Bildzeilen bei schnellen Spielszenen hervortreten.
Technische Änderungen gegenüber der PSP-2000:
- Ein in Kontrast, Geschwindigkeit und in der Zahl der darstellbaren Farben verbessertes Display mit einer leichten Antireflexbeschichtung, das allerdings dunkler ist und bei schnellen Spielen eventuell Streifen hinterlässt.
- Die Erweiterung der Videosignal-Ausgabe um ein Composite-Signal, sodass nun auch das Anzeigen von Spielen auf NTSC-TV-Geräten ohne Progressive Scan möglich ist.
- Integriertes Mikrofon
- Das Ladegerät liefert nur noch 1500 mA (PSP-2000: 2000 mA).
- Aktualisierte Schutzmaßnahmen gegen das Aufspielen alternativer Betriebssysteme.
- Längere Akkulaufzeit
PSP-N1000 (PSP Go)
Am 30. Mai 2009 gelangten durch einen Fehler im PlayStation Store erste Bilder und ein erstes Video zur PSP Go an die Öffentlichkeit, die erst zur E3 2009 veröffentlicht werden sollten. Erschienen ist die PSP Go am 1. Oktober 2009 und kostete 249,95 Euro. Äußerlich unterscheidet sich dieses Modell deutlich von den Vorgängern.
Technische Änderungen gegenüber der PSP-3000:
- Der Bildschirm ist nun ein Slide-Screen, mit welchem die Bedienelemente verdeckt werden können.
- Die Position der Bedienelemente wurde verändert.
- Das UMD-Laufwerk wurde entfernt.
- Es wurde ein interner, 16 GB fassender Flashspeicher hinzugefügt, auf welchem Daten wie PlayStation-Downloads, Videos, Musik, Fotos oder Spielstände gespeichert werden können.
- Das LCD wurde etwas verkleinert und misst in der Diagonale nur noch 3,78 statt 4,3 Zoll.
- Das Gerät besitzt einen integrierten Akku, ein Austausch durch den Benutzer ist nicht vorgesehen und führt zum Verlust der Garantie. Ist der Akku defekt, muss das Gerät durch einen Fachmann geöffnet werden.
- Bluetooth wird unterstützt.
- Anstelle eines Memory Stick (Pro) Duo wird nun ein Memory Stick Micro für die Speichererweiterung genutzt.
- Die PSP Go wiegt nur noch 159 g.
Spiele sind nur noch online (über den PlayStation Store) erhältlich. Da zum 1. Oktober 2009 Aufladekarten für den PS-Store erschienen, ist es auch möglich, den Shop ohne Kreditkarte zu nutzen.
Im April 2011 wurde die Produktion der PSP Go für Europa und Japan eingestellt. Für den nordamerikanischen Markt passierte das erst später.
PSP-E1000 (PSP Street)
Auf der gamescom-Messe im August 2011 stellte Sony die PSP Street vor, eine kostengünstige Version für den europäischen Markt. Diese sollte, nach dem verschobenen Veröffentlichungstermin der Nachfolge-Konsole Playstation Vita, dem kurz zuvor ermäßigten Nintendo-Handheld 3DS im Weihnachtsgeschäft 2011 Konkurrenz machen. Hauptunterschied zu anderen Modellen ist das fehlende WLAN-Modul und damit eine Beschränkung auf Einzelspielermodi gegen den Rechner, sowie kein Zugriff auf E-Mails oder Chat; Spiele-Downloads können nur noch mittels der Software Media Go über den Umweg eines PCs auf die Konsole geladen werden. Die PSP Street besitzt ein mattschwarzes Gehäuse, ist allerdings auch in anderen Farben erhältlich. Sie wiegt 223 g, was ein Plus von 64 g ausmacht. Die Abmessungen sind mit 172,4 mm × 73,4 mm × 21,6 mm etwas größer als bei der davor aktuellen PSP (169,4 mm × 71,4 mm × 18,6 mm). Der Ton wird über einen Mono-Lautsprecher ausgegeben. Hackern ist es bereits auf der Messe gamescom gelungen, ein Video zu erstellen, bei dem sie vor laufender Kamera ein Homebrew auf der neuen PSP laufen ließen. Nachdem das Video beim Videohoster YouTube auftauchte, entfernte Sony sämtliche PSP-E1000-Geräte von der Kölner Messe.
Technische Daten
Prozessoren
- Prozessor: 32-bit-Dual-CPU (MIPS 32R2, System-Taktfrequenz 10–333 MHz (433 MHz, PSP GO im USB-Modus), 128-bit-Bus), 2,6 Gigaflops Leistung.
- Allegrex: Hauptprozessor mit FPU und Vector Processor Unit
- Media Engine: Coprozessor mit FPU und 2 MiB eDRAM
- Grafikprozessor: 166 MHz, gefertigt in 90-nm-Technologie
Arbeitsspeicher
- Hauptspeicher: 32 MiB DRAM, ab PSP-2000 64 MiB DRAM, 2,6 GB/Sekunde Datendurchsatz
- Grafikspeicher: 4 MiB eDRAM bei 512 Bit Busbreite
Bild
- TFT-Display volltransparent
- 16:9 Widescreen-LCD
- 480 × 272 Pixel (16.777.216 Farben)
- max. Helligkeit 200 cd/m² (mit Helligkeitskontrolle)
- 850:1 Kontrast
Ton
- Stereo-Lautsprecher (Position variiert) bis PSP Go; PSP Street besitzt Monolautsprecher
WLAN
- Standard: WLAN IEEE 802.11b (bis PSP Go)
- Modulationsformat: DS-SS (IEEE 802.11b-konform)
- Verschlüsselung: WEP, WPA (TKIP, AES)
- Firmwareseitig nicht unterstützt: IEEE 802.11g 54 MBit/s (die Hardware wäre dazu in der Lage)
Eingabe
20 Knöpfe bzw. Bedienelemente, welche dem Eingabeschema eines PlayStation-Controllers ähneln:
- vier Richtungsknöpfe (Hoch/Runter/Links/Rechts) und ein Analog-Ministick
- vier Eingabetasten (Dreieck, Kreis, Kreuz, Quadrat)
- je eine L- und R-Schultertaste
- START, SELECT, HOME (bzw. PS-Taste ab PSP-3000), Power-On/Hold/Standby/Off-Schalter, Helligkeitsregler, Tonmodus, Lautstärke +/−, Wireless-LAN Ein/Aus-Schalter
Anschlüsse, Lesegeräte, Schnittstellen
- IrDA-Schnittstelle: diese wird offiziell nicht unterstützt und wurde ab der PSP-2000 abgeschafft, allerdings kann sie mithilfe von Homebrew wie z. B. IRShell zur Bedienung eines Fernsehers benutzt werden
- Serieller Anschluss: dient als Anschluss für die Fernbedienung des integrierten Media Players oder (erst ab PSP-2000) als Anschluss für ein TV-Kabel
- Kopfhörer-Anschluss
- Mini-USB-2.0-Anschluss
- Memory Stick (Pro) Duo (bis PSP-3000 und PSP-E1000) bzw. Memory Stick Micro (M2) (PSP-N1000): dient als Speichermedium für WMA/MP3/ATRAC3/3GP-Dateien, von PlayStation Network heruntergeladene Spiele, Bilder, MPEG-4- oder H.264-Videos und Spielstände. 32 MB bis 32 GB erhältlich.
- Laufwerk: UMD (nur lesend) (fehlt bei PSP Go)
- Bluetooth 2.0 (EDR) (PSP-N1000)
UMD-Laser
- Laser Produkt der Klasse 1 entsprechend der Norm IEC 60825-1+A2: 2001 (Lasersicherheitsnorm)
- Wellenlänge: 655–665nm
- Leistung: max. 0,28mW
- kontinuierlicher Halbleiterlaser
Stromversorgung
- Die Stromversorgung gewährleistet ein wechselbarer (bis PSP-3000) Lithium-Ionen-Akku mit 3,6 V, welcher bei den beiden späteren Modellen fest verbaut ist. Der Akku des ersten Modells besitzt eine Kapazität von 1800 mAh, die beiden Slim & Lite Modelle 1200 mAh und die PSP Street sowie die Go rund 900 mAh. Hinzu kommt ein Wechselstrom-Adapter (100-V- bis 240-V-Eingang und 5 V, 2 A bzw. 1,5-A-Ausgang ab der 3000er) zum Aufladen des Akkus.
- Des Weiteren war auch noch ein größeres Battery Pack mit einer Kapazität von 2200 mAh verfügbar, welches die gleichen größeren Außenmaße des 1800 mAh-Akkus der PSP-1000 besaß, weshalb zur Verwendung in PSP-2000 und PSP-3000 eine alternative Akku-Abdeckung beilag, welche den nötigen Raum schuf.
Sonstiges
- Betriebstemperatur: 5°C – 35°C
- PSP Go besitzt statt UMD-Laufwerk einen 16 GB großen internen Flash-Speicher für Spiele, Filme, Bilder und Musik, welche unter anderem vom PSN bezogen werden können
- Zugangskontrolle: Regionalcode und Kindersicherung per PIN
- Herstellungsort: Volksrepublik China oder Südkorea (weicht je nach Akku ab)
* Quelle: Wikipedia
Die PlayStation Vita (offizielle Abkürzung: PS Vita) ist die zweite Handheld-Konsole der PlayStation-Marke von Sony Computer Entertainment Inc. (seit April 2016: Sony Interactive Entertainment LLC) und Nachfolger der PlayStation Portable. Die Konsole wurde am 27. Januar 2011 im Rahmen einer Presseveranstaltung angekündigt und erschien in Japan am 17. Dezember 2011 und in Europa und Nordamerika am 22. Februar 2012. Im März 2019 gab Sony schließlich bekannt, die Auslieferung und Produktion der PS Vita einzustellen und keinen Nachfolger veröffentlichen zu wollen. Bis zum Produktionsstopp im November 2019 konnten insgesamt 16,21 Millionen Vita-Einheiten abgesetzt werden, deutlich weniger als ihr Vorgängermodell und die Konkurrenzplattform des Mitbewerbers Nintendo.
PCH-2000-Revision
Seit 2014 wird ein überarbeitetes Modell der PS Vita verkauft, das auch als PS Vita Slim bezeichnet wird. Das Modell PCH-2000 hat die gleiche Größe wie die originale PS Vita, ist aber dünner und leichter als das alte Modell und das Gehäuse ist etwas abgerundeter als vorher. Der OLED-Bildschirm wurde in der PCH-2000 durch einen kostengünstigeren Bildschirm mit LCD-Technik ersetzt, wodurch die Akkulaufzeit der PS Vita um etwa eine Stunde verlängert werden soll. Sie besitzt außerdem einen integrierten Flash-Speicher von 1 GB. Während die PCH-2000 in Japan und anderen Ländern in vielen verschiedenen Farben erhältlich ist, war sie in Deutschland anfangs ausschließlich in Schwarz erhältlich.
Technische Daten
Die Hardware wurde als System-on-a-Chip (SoC) realisiert und von Samsung im 45-nm-Fertigungsprozess produziert. Im Gegensatz zu proprietären Prozessoren in anderen Playstation-Geräten verzichtete Sony auf kostenintensive Eigenentwicklungen und lizenzierte Produkte von PowerVR Technologies sowie ARM Limited.
Sofern nicht anders vermerkt, stammen sämtliche Informationen von der SCEI-Pressekonferenz 2011 in Tokio.
CPU: ARM Cortex™-A9-Core (Quad-Core)
- symmetrische 32-Bit-Kerne
- vollständige Cache-Kohärenz zwischen den Kernen
- für Anwendungen stehen noch 3 von 4 Kernen zur Verfügung
- die CPU kann laut Spezifikation bis zu 2 GHz getaktet werden, über den von Sony verwendeten Takt gibt es jedoch widersprüchliche Berichte mit 1,4 GHz, 800 MHz, 444 MHz und 333 MHz
GPU: PowerVR SGX 543 MP4+
- Quad-Core-Grafikprozessor
- basierend auf der PowerVR-SGX-Architektur
- dynamische Lastverteilung
- Tile-Based Deferred Rendering (TBDR)
Arbeitsspeicher:
- 512 MB RAM
Grafikspeicher:
- 128 MB VRAM
Bildschirme (Touchscreen): Das Front-Display verwendet eine Aktivmatrix und verzichtet auf eine gesonderte Anordnung der Subpixel im PenTile-Stil. Damit entspricht das als OLED beworbene Display Samsungs “Super AMOLED +”-Standard.
- 12 cm / 5 Zoll (16:9), 960 × 544 Pixel (220 ppi), ca. 16,7 Millionen Farben, OLED-Multi-Touchscreen, kapazitiv.
- Rückseiten-Touchpad: 12-cm-Multi-Touchpanel auf der Rückseite, kapazitiv
Gewicht:
- 3G/WiFi-Modell: ca. 279 g
- WiFi-Modell: ca. 260 g
Kameras:
- Je eine Kamera auf Vorder- und Rückseite
- Bildfrequenz: 120 fps bei 320 × 240 Pixeln (QVGA), 60 fps bei 640 × 480 Pixeln (VGA)
- Auflösung: max. 640 × 480 Pixel (VGA)
Ton:
- integrierte Stereolautsprecher
- integriertes Mikrofon
Sensoren:
- Sechs-Achsen-Sensorensystem (dreiachsiger Kreisel, dreiachsiger Beschleunigungssensor, dreiachsiger elektronischer Kompass)
Wireless-Mitteilungen:
- Mobilfunknetz-Konnektivität (3G)
- IEEE 802.11 b/g/n (n = 1 × 1) (Wireless) (Infrastruktur-Modus/Ad-hoc-Modus)
- Bluetooth® 2.1 + EDR (A2DP/AVRCP/HSP)
Positionsbestimmung:
- integriertes GPS (nur bei 3G-Version vorhanden)
- Unterstützung von WLAN-Positionsbestimmung
Eingabe:
- vier Richtungstasten (hoch/runter/links/rechts)
- zwei Analogsticks
- vier Eingabetasten (Kreis, Kreuz, Dreieck, Quadrat)
- zwei Schultertasten, je eine pro Seite
- PS-, Start-, Selecttaste, Powerschalter, Lautstärkeregler
Sonstiges:
- GPS-Modul (nur im 3G-Modell)
- fest verbauter Akku
- Akkulaufzeit beträgt um die 3–5 h
- externe Batterie für eine längere Akkulaufzeit (extra zu erwerben)
Unterstützte Audio- und Videoformate:
- Musik: MP3 MPEG-1/2 Audio Layer 3, MP4 (MPEG-4 AAC), WAVE (Linear PCM)
- Videos: MPEG-4 Simple Profile (AAC), H.264/MPEG-4 AVC Hi/Main/Baseline Profile (AAC)
- Fotos: JPEG (Exif 2.2.1), TIFF, BMP, GIF, PNG
Steckplätze/Anschlüsse:
- PlayStation-Vita-Kartensteckplatz
- Speicherkarten-Steckplatz
- SIM-Karten-Steckplatz (nur 3G-Modell)
- Multifunktions-Anschluss (für USB-Datenkommunikation, Gleichstromeingang)
- Audio (Stereo-Ausgang, Mono-Eingang), serielle Datenverbindung
- Kopfhörerbuchse (Mini-Stereo-Klinke) für Audio (Stereo-Ausgang/Mono-Eingang)
- Zubehöranschluss (Zur Zeit noch kein Zubehör in Deutschland zu kaufen)
* Quelle: Wikipedia
